Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland

Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland macht nachahmenswerte Ideen und praxiserprobte Methoden zur Berufsorientierung und Fachkräftesicherung bekannt. Ziel ist es voneinander zu lernen, erfolgreiche Konzepte in die Breite zu tragen und gemeinsam neue Initiativen zu entwickeln. Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer im Bundeswirtschaftsministerium fördert die Aktivitäten in den kommenden beiden Jahren.

In den ostdeutschen Bundesländern existiert mit den regionalen SCHULEWIRTSCHAFT Arbeitskreisen und den Länderorganisationen ein stabiles, leistungsfähiges Netzwerk für die SCHULEWIRTSCHAFT-Aktivitäten.

Dieses Engagement unterstützte der Arbeitsstab der Beauftragten der neuen Bundesländer diese gelungene Zusammenarbeit bereits 2009 bis 2013.

Inhaltlich stehen in den nächsten beiden Jahren vier Handlungsfelder im Fokus:

  • Stärken fördern: Fokus soll vor allem auf Jugendlichen liegen, die sich schwerer tun. Schulen und Lehrkräfte brauchen auf dem Weg zur individuellen Förderung dieser Jugendlichen systematische Unterstützung. Die regionale Wirtschaft – vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen - kann hier eine wichtige Rolle übernehmen.
  • Perspektiven aufzeigen: Der Einbezug der regionalen Wirtschaft bietet praktische Unterstützung zum Aufbau schulischer Konzepte, in der die Bandbreiten und Berufsperspektiven vor allem der dualen Ausbildung aufgezeigt werden. Denn Ausbildungsangebote und Wünsche der Jugendlichen fallen in regionaler, beruflicher und qualifikatorischer Hinsicht häufig auseinander. Hier setzen Berufsorientierungsangebote an, die berufliche Perspektiven bekannt und erstrebenswert machen und vor allem Einblicke in die Arbeitswelt ermöglichen.
  • KMU einbinden: Bestehende Kooperationen zwischen KMU und Schulen weiterentwickeln und vertiefen. Bundesweit ist das Angebot vor allem an Ganztagsschulen in den letzten Jahren stark gestiegen. Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft bieten interessante Möglichkeiten zur Gestaltung der Nachmittagsaktivitäten.
  • Junge Geflüchtete integrieren: Fast eine halbe Million schutzsuchende Menschen hat im vergangenen Jahr Asyl beantragt – mehr als die Hälfte der Anträge wurde von jungen Menschen unter 25 Jahren gestellt. Knapp jeder Dritte von ihnen ist noch nicht volljährig. Für eine gelungene Integration ist es notwendig, neu ankommende Geflüchtete frühzeitig in die Gesellschaft und das Bildungssystem zu integrieren. Schulen und Unternehmen übernehmen bei der erfolgreichen Integration eine zentrale Aufgabe.

SAVE THE DATE:

10. November 2016

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, und SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland laden zum Netzwerktreffen: „Stärken fördern – Perspektiven aufzeigen - KMU einbinden“ in die Akademie der Wissenschaften in Berlin ein.

Merken Sie sich den Veranstaltungstermin gern schon vor. Die Einladungen werden im September verschickt.